Die Grüne Banane fängt an!

Manchmal ist der erste Schritt der schwerste. Ach was gibt es nicht für zahlreiche und gute Gründe nicht mit etwas Neuem anzufangen. Und manchmal, da ist der zweite Schritt, also das dabei bleiben, der schwerste. Man gibt sich zufrieden, mit dem kleinen Anfang, der nun Anfang und Ende zugleich ist.

Hier auf diesem Blog will ich, dass grüne Bananen zu gelben reifen. Ich will endlich anfangen und nach dem ersten Schritt noch weiter gehen.

Ich gehöre zu den Menschen, die sich schnell für eine neue Idee begeistern können. Mit Nähen anfangen? Selber Brot backen? Bouldern ausprobieren? Nur noch unverpackt einkaufen? Oder ein Rennrad aufbauen? Klar, ich bin dabei. Doch dann stelle ich fest, dass der Schritt von einer Kissenhülle nähen bis hin zum viel spannenderen selbst genähten Kleid ganz schön lang ist. Oder dass Brotteig viiiiel zu lange gehen muss. Oder meine Armkraft für komplizierte Boulderstrecken dann doch nicht reicht. Oder ein Unverpackt-Einkauf nicht ganz so spontan geht. Und warum bitte schön gibt es so furchtbar viele Optionen für Fahrrad-Bremsen, -Pedale und -Reifen?

Ach, du wunderbare Disziplin diese Anfangs-Hürden zu überstehen, wo hast du dich nur heute wieder versteckt…

Insofern ist dieser Blog meine (und nun vielleicht auch deine) Motivation endlich anzufangen. Denn seien wir mal ehrlich: Das Gefühl, wenn man ein Projekt beendet hat, wenn man weiter gegangen ist, als man dachte, für diesen besonderen Moment lohnt es sich anzufangen.

Du musst nicht großartig sein, um anzufangen. Aber du musst anfangen, um großartig zu werden.

Zig Ziglar (Motivationsredner)

Dieser Blog hätte somit gut auch „Ich fange dann jetzt endlich mal an“ heißen können. Nur womit? Konkret geht es um jene Bereiche, die mich und mein Leben positiv verändern:

  • Nachhaltigkeit & DIY: Es geht um bewusstere Konsumentscheidungen, ums reparieren und selber machen, um eine sinnvolle Ressourcennutzung und darum wie man sich als Nähanfänger durch den Schnittmuster-Dschungel kämpft
  • FODMAP & Lebensmittelunverträglichkeiten: Manche Anfänge sucht man sich nicht selbst, sondern schickt einem der eigene Darm mit lieben Grüßen als Herausforderung fürs Leben. Wie fängt man nun also an, Birnen weniger zu vermissen, ohne Zwiebeln zu kochen oder Zucker sinnvoll zu ersetzen?
  • Motivation & Veränderung: Denn ganz klar ist sie die Mutter dieses Blogs. Und gerade bei den Themen Ernährung, Nachhaltigkeit und DIY geht es ja nicht nur um den persönlichen, sondern auch einen gesellschaftlichen Wandel.

Der erste Schritt ist getan. Die Grüne Banane hat ihren Reifungsprozess begonnen.

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